In der Stadt Zürich steht ein Grossprojekt mit 250 günstigen Wohnungen auf der Kippe – nun deutet sich eine Wende an

Zwei Drittel günstige Wohnungen waren Rot-Grün beim Grossprojekt Neugasse nicht genug. Doch SP und Grüne unterlagen im Stadtparlament: Die AL stimmte mit den Bürgerlichen.

Das Projekt Neugasse: An bester Lage sollen 375 Wohnungen entstehen.

Das Projekt Neugasse: An bester Lage sollen 375 Wohnungen entstehen.

Ennio Leanza / KEYSTONE

Vor dem Messegebäude in Zürich Oerlikon erhebt sich ein Ungetüm. Die AL hat eine aufblasbare Krake mitgebracht. Sie soll die Europaallee symbolisieren und die nach Rendite gierenden SBB. Die Alternativen haben ihr Monstrum aus dem Keller geholt, weil im Stadtparlament an diesem Mittwoch über ein grosses Immobilienprojekt im Kreis 5 namens Neugasse gestritten wird. Rot-Grün beharrt dort auf Maximalforderungen, zwei Drittel günstige Wohnungen reichen ihr nicht. Tenor: Die SBB schulden der Stadt etwas, weil sie in der Europaallee keine einzige gemeinnützige Wohnung gebaut haben und ihr Land historisch gesehen einst günstig von der öffentlichen Hand erhalten haben.

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