US-Navy will abgestürzten Kampfjet bergen – bevor es China tut

Es könnte zu einem Wettlauf mit China kommen: Die US-Navy versucht den Kampfjet zu bergen, der Anfang der Woche beim Landeanflug auf den Flugzeugträger USS »Carl Vinson« ins Südchinesische Meer stürzte.

Der Pilot konnte sich per Schleudersitz retten, sechs Menschen an Bord des Flugzeugträgers wurden verletzt. Der F-35-Kampfjet versank im Südchinesischen Meer, einem der rohstoffreichsten Gebiete der Erde.

»Die US-Marine trifft Vorkehrungen für die Bergung des F-35C-Flugzeugs, das an Bord der USS Carl Vinson in das Missgeschick verwickelt war«, sagte ein Sprecher der 7. US-Flotte dem Sender CNN.

Die US-Marine hat bislang nicht bekannt gegeben, wo genau die Maschine abstürzte. China sieht aber fast die gesamte 1,3 Millionen Quadratmeilen (3,3 Millionen Quadratkilometer) große Wasserstraße als ihr Territorium an. Die Volksrepublik hat ihre Ansprüche durch den Bau und die Militarisierung von Riffen und Inseln deutlich gemacht. Schiffe der chinesischen Marine und der Küstenwache sind im Südchinesischen Meer ständig präsent. Das US-Militär besteht aber darauf, in internationalen Gewässern frei zu operieren.

Militärexperten gehen davon aus, dass Peking ebenfalls versuchen dürfte, einen Blick auf die abgestürzte F-35 am Meeresboden zu werfen. »China wird versuchen, es mit U-Booten und einem seiner Tieftauchboote zu lokalisieren und zu vermessen«, sagte Carl Schuster, ein ehemaliger Einsatzleiter im Joint Intelligence Center des US Pacific Command auf Hawaii. Es sei durchaus möglich, dass China aufgrund seiner territorialen Ansprüche im Südchinesischen Meer Anspruch auf die Bergungsrechte erheben könnte, sagte Schuster, ein früherer Kapitän der US-Marine.

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